Hall of Fame

In den letzten Jahren haben uns einige Spieler verlassen, die immer viel für die FSV geleistet haben, engagiert waren und sich mit der FSV identifiziert haben. Auf dieser Seite ehren wir nochmal ein paar von ihnen und erinnern an ihre aktive FSV-Zeit:

 

2016

Andrej Ganski,

geboren am 13.04.1985, spielte schon vor der Gründung der FSV im Jahr 2006 beim MTV Adenbüttel und zeigte von Beginn an, über welch großes Potenzial er verfügt. Im Sturmduo mit Sebastian Reinecke war er bezirksweit bekannt und gefürchtet. Bereits als junger Spieler übernahm er Verantwortung und ging auf die noch jüngeren Spieler aus der Jugend zu. Er führte Gespräche mit ihnen, lud sie zum Training ein, gab ihnen Tipps, damit sie sich verbesserten. Und er hatte bei Kummer und Sorgen immer ein offenes Ohr für die Jugendspieler. Leider wollte der Aufstieg nicht so recht gelingen und so zog es Andrej, der jahrelang gezeigt hatte, dass er für Höheres bestimmt ist, zu dem benachbarten TSV Hillerse in die Landesliga. In der Saison 09/10 gelangen ihm dort 16 Treffer, in der Saison 10/11 waren es 20. Die Saison darauf verlief nicht ganz wie erwünscht, dennoch traf Andrej 13 Mal. In der Saison 12/13 waren es wieder 15 Tore, es folgten 12 Tore in 13/14 und der Wechsel zurück in die Heimat zur FSV. Während der Jahre in Hillerse verfolgten viele FSV-Spieler seinen Werdegang und den anderer Adenbütteler wie Marc Bruns, Jannik Bruns, Marlon Schade, Marvin Homann oder Jonas Heuser.

Andrej übernahm als er zurück war bei der FSV sofort wieder Verantwortung. Ob neben dem Platz in Gesprächen mit dem Vorstand oder auf dem Platz als Führungsspieler und Wortführer, an dem man sich orientieren konnte. Seine 20 Tore in der 1. Kreisklasse mögen auf dem ersten Blick in Anbetracht der Leistungen 3 Ligen höher wenig erscheinen. Aber in dieser Saison darf man Andrej nicht nur als Torjäger sehen. Er hatte einen enormen Mehrwert für die Mannschaft. Riss trotz seiner Klasse Kilometer ab, warf sich in Bälle, arbeitete nach hinten, holte und schleppte die Bälle. Und immer wenn es eng wurde, schoss er eines seiner 20 Tore. Er bereite darüber hinaus unzählig viele andere Tore vor. Am Ende der Saison nahm er die Meisterschale als Lohn entgegen und feierte ausgelassen mit dem Team. Die Kreisligasaison stand an, selbst für den mittlerweile enorm erfahrenen Andrej eine Neuheit. Anpassungsschwierigkeiten gab es selbstverständlich keine. Am Ende standen 32 Tore, unzählige Vorlagen und der erneute Meistertitel mit dem Aufstieg in die Bezirksliga. Fit wie ein 18-Jähriger war er auch diese Saison wieder ein Vorbild an Einsatzbereitschaft, Engagement, Siegeswillen und Ehrgeiz. In all den Jahren hatte er nie ein Gramm Fett am Körper, war läuferisch immer einer der besten, war so gut wie nie verletzt und auch auf dem Platz immer hoch diszipliniert. Im Pokalfinale gegen den TSV Vordorf schmiss er sich als viele schon mit den Kräften am Ende waren 20 Meter vor dem eigenen Tor in die Bälle und trug sie nach vorne, kreierte vorne noch Chancen und schien schier unkaputtbar. Am Ende war er die ersten Minuten nicht anzusprechen. Er dachte über das Spiel nach und überlegte, warum man es verloren hatte. Eine Eigenart großer Spieler, denn verlieren kann Andrej überhaupt nicht leiden. Er wurde als Kapitän immer hoch angesehen, das Team stand hinter ihm. Dennoch stellte Andrej am Wochenende das Kapitänsamt bei der FSV zur Verfügung, um einer jüngeren Generation die Chance zu geben, in diese Rolle hinein zu wachsen und in ihr zu lernen.

Andrej, wir verneigen uns vor der sportlichen und vor allem menschlichen Klasse und wünschen Dir eine erfolgreiche, gesunde und schöne Saison in der Bezirksliga. Bleib so ein feiner Kerl! Wir sind froh, Dich bei der FSV zu haben!

2015

Daniel Busse, geboren am 27.09.1983, schon immer im Verein, war er schon zu Zeiten des MTV Adenbüttel eine der Säulen der 1. Herren. Nach Gründung der FSV Adenbüttel/Rethen war er zunächst mit zahlreichen langjährigen Weggefährten in der 2. Herren aktiv, ehe er unter Daniel Lütge wieder zur 1. Herren kam und von da an als 6er, stets zuverlässiger Ballgewinner und als einer der Ruhepole und Führungsspieler der Mannschaft agierte.

Er war sehr zweikampfstark, organisierte die Mannschaft und handelte taktisch immer sehr klug. Unter Daniel Lütge und Ulrich Wagner war er einer der verlängerten Arme der Trainer. 2015, in seinem letzten Jahr als FSV-Spieler, gehörte er der Aufstiegsmannschaft in die Kreisliga an und spielte dabei eine sehr sehr wichtige Rolle in der Struktur der Mannschaft. Eine Mannschaft steigt immer dann auf, wenn die Stimmung und der Konkurrenzkampf von Spielern getragen wird, die den Verein lieben und persönliche Interessen hintenan gestellt werden. Wenn er in seiner Zeit bei der FSV gebraucht wurde, war immer auf ihn jederzeit Verlass, er hatte für Mitspieler immer ein offenes Ohr und in Phasen, in denen es unstrukturiert zuging, immer einen intelligenten Einfall. Nach all den Jahren, ob als Stammspieler, Kapitän oder Kaderspieler, wünschen wir dir für deine Zukunft alles alles Gute, sportlich viel Erfolg und vor allem keine Verletzungen! Auf ein Wiedersehen in der alten Herren!

 

Jan Junke, geboren am 22.01.1987, schon immer im Verein, war er von der Gründung der FSV Adenbüttel/Rethen an für die Herrenmannschaften der FSV am Ball. Zunächst in der 2. Herren aktiv, machte er vor allem in den schwierigen Zeiten mit einer dünnen Spielerdecke unter Daniel Lütge auf sich aufmerksam, als er zu einem der Führungsspieler aufstieg und immer ein Vorbild an Kampfeswillen und Einsatz war. Mit seiner humorvollen und aufgeschlossenen Art war er stets beliebt in der Mannschaft.

Er war ein Spielertyp, der immer an die Grenzen ging: Sowohl an seine eigenen als auch die des Regelwerkes. Wenn es mal nicht lief und die eigene Mannschaft tot zu sein schien, setzte er ein Zeichen und war in der Lage, das ganze Team mit seinem Biss und seinem Ehrgeiz mitzureißen. Unter Ulrich Wagner war er einer der verlängerten Arme des Trainers. 2015, in seinem letzten Jahr als FSV-Spieler, gehörte er der Aufstiegsmannschaft in die Kreisliga an und spielte dabei ab der Halbserie eine sehr sehr wichtige Rolle in der Struktur der Mannschaft. Eine Mannschaft steigt immer dann auf, wenn die Stimmung und der Konkurrenzkampf von Spielern getragen wird, die den Verein lieben. Jan war für diesen Verein in diversen Funktionen tätig und hielt vor allem dann die Fahnen des Vereins hoch als der Weg steinig und schwer war. Für deine Zukunft wünschen wir dir von Herzen alles Gute, sportlich viel Erfolg in Isenbüttel und vor allem keine Verletzungen! Wir hoffen, die Wege kreuzen sich schon sehr bald wieder!

 

2013

Sascha Klein, geboren am 07.12.1985, 7 Jahre im Verein, nahezu die gleiche Zeit Kapitän und Sprachrohr dieser Mannschaft. Von der Jugend von Eintracht Braunschweig gekommen, war er sofort der Fels in der Brandung mit einer unglaublichen Präsenz, ein Spieler, an dem man sich orientieren konnte, ein Vorbild an Einsatz und Engagement.

Er war sehr zweikampfstark, ehrgeizig und zielstrebig. Gerade wenn es mal nicht lief, weckte er die Mannschaft, gewann in den entscheidenden Situationen Zweikämpfe. Abseits des Platzes war er für jeden Spaß zu haben, hatte für jüngere Spieler ein offenes Ohr und versuchte viel rund um die FSV zu bewegen. Selbst mit lädierter Schulter spielte er noch lange Zeit für die FSV, hielt die Knochen hin und steckte nie zurück. Ende der vergangenen Rückrunde war nach erneuten Schulterproblemen leider doch Schluss für ihn bei der FSV. Wir hoffen, ihn bald in einer anderen Funktion wieder bei der FSV begrüßen zu dürfen. Bis dahin wünschen wir unserem Capitano alles Gute für die private Zukunft.

 

Stephan Herbig, geboren am 08.04.1990, sein Leben lang beim TSV Rethen im Verein, war auch er immer eine Führungsfigur. Ein Spieler, der selbst unter der Dusche nicht aufhörte zu laufen, der Motor der Mannschaft.

Ähnlich wie Sascha war er sehr zweikampfstark, willensstark und gab nie auf. Er wuselte vorne wie hinten rum und hatte sichtlich Spaß dabei, der Mannschaft durch seine vielen Kilometer, seine hervorragende Technik und seine ligaweit bekannte Kopfballstärke zu helfen. Aufgrund seines Studiums wird er zukünftig in Kassel auflaufen und beendete Ende letzter Saison seine Laufbahn bei der FSV. Man soll ja niemals nie sagen. Wir wünschen Dir für die Zukunft alles Gute, Stephan.

 

Torsten Krause, geboren am 07.10.1981, angefangen als Feldspieler, durchlief er seit Jahren die Herrenmannschaften des MTV Adenbüttel und der FSV. Ebenfalls sein Leben lang im Verein, wurde er in der Not geboren zum Torwart der FSV.

Er war immer engagiert, stellte seine Abwehr lautstark, stutzte die Stürmer zurecht, wenn diese nicht laufen wollten und hatte seine herausragende Stärke vor allem im 1 gegen 1. Da ging er ohne Rücksicht auf Verluste in den Zweikampf und hielt der FSV so manchen Punkt fest. Im vergangenen Winter musste Torsten leider aufgrund seines Rückens seine Stiefel an den Nagel hängen. Wir hoffen Dich dennoch häufig am Sportplatz begrüßen zu dürfen.

 

2012

Henner Wesemann, geboren am 30.07.1980, sein Leben lang im Verein wie alle zuvor auch schon, ein Kilometerfresser, der immer dahin ging, wo es weh tat. Auf den ersten Metern war er wegen seiner Spritzigkeit kaum aufzuhalten und wenn es doch jemand versuchte, wurde er auf den Kilometern danach abgehängt.

Er schlug Haken wie es im Buche steht, zeigte immer Einsatz und Engagement, auch außerhalb des Platzes. Er organisierte viel und war vor allem nach dem Spiel für jeden Spaß zu haben. Nach Siegen häufig auf den Tischen der Kabine zu finden, er war immer für einen amüsanten Spruch oder lustige Aktionen gut. Henner bekam Nachwuchs und stieg ins Berufsleben ein, sodass er 2012 seine Karriere beendete. Wir wünschen ihm für die Zukunft alles Gute! Komm bald in einer anderen Funktion zu uns zurück.

 

Sebastian Reinecke, geboren am 04.12.1980, sein Leben lang beim TSV Rethen und die gesamte Zeit bei der FSV. Er ist in Papenteich eine Legende, jeder kennt den Namen Sebastian Reinecke, wenn er sich im Entferntesten mit Fußball beschäftigt.

In der Herrenzeit hat er fast mehr Tore als Spiele, schoss fast jedes Jahr über 20 davon und war der wohl talentierteste Spieler, mit dem wir alle zusammen kicken durften. Er war lange Jahre Kapitän, erster Ansprechpartner für die Jüngeren, eine Identifikationsfigur. Leider verletzte sich Basti 2011 in einem Auswärtsspiel so stark am Knie, dass er bis heute Probleme damit hat. Fußball kam damit abgesehen vom Spiel gegen Eintracht Braunschweig nicht mehr in Frage. Wir wünschen Basti alles erdenklich Gute und hoffen auch ihn bald in einer anderen Funktion wieder bei uns begrüßen zu dürfen.