MTV- Jahreshauptversammlung am Samstag

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Am kommenden Samstag, den 14.01.2017 findet die diesjährige Jahreshauptversammlung des MTV Adenbüttel statt. Weitere Informationen könnt ihr der angehängten Einladung entnehmen. Für alle MTV-Mitglieder eine absolute Pflichtveranstaltung.

Einladung JHV MTV

Frohes neues Jahr an alles Leser!

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2016 war für alle bei der FSV ein außerordentlich erfolgreiches Jahr. Die 1. Herren wurde Meister in der Kreisliga und zog ins Pokalfinale ein, die 2. Herren wurde Meister in der 3. Kreisklasse und holte den Peter-Jörgensen-Pokal. Darüber hinaus konnte im Sommer die 3. Herren gegründet werden, die Integration der Flüchtlinge und auch die Teilnahme am Gewinnspiel um das Doppelpass-VIP-Shuttle waren ein großer Erfolg. Gerne denken wir auch an das Fußballwochenende in Adenbüttel im Mai, das Sportwochenende in Rethen im Juni und an den Papenteichpokal in Rethen im Juli zurück. Im November folgte unsere Jahreshauptversammlung mit 75 Teilnehmern und der Begrüßung unseres neuen 2. Vorsitzenden, Adam Nowakowski. Einen tollen Abschluss des Jahres stellte die Weihnachtsfeier im Gasthaus Michels mit 150 Personen dar, von der zeitnah noch Fotos auf unserer Facebookseite folgen werden. Es erfüllt uns mit Stolz, weiterhin eine Altherren, eine Altsenioren, eine gemeinsame Damenmannschaft mit dem TSV Vordorf und eine große Anzahl von Jugendteams vorweisen zu können.

Darüber hinaus haben wir einige aufwendige Arbeitseinsätze an unseren Sportplätzen hinter uns. Für die tatkräftige Unterstützung unserer Mitglieder wollen wir uns genauso herzlich bedanken wie für die großartige Unterstützung unserer Stammvereine und unserer Sponsoren!

Es beginnt ein neues Fußballjahr, das seine eigenen Geschichten haben wird und dessen Buchseiten es mit Leben zu füllen gilt. Packen wir es an und verfolgen unsere Ziele weiterhin so zielstrebig wie im Jahr 2016. Auf ein Neues ;)!

Die FSV wünscht allen ein frohes und ruhiges Weihnachtsfest

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Die FSV Adenbüttel Rethen wünscht allen Lesern, Fans, Spielern, Verantwortlichen und Familien dieser ein frohes, ruhiges und gesegnetes Weihnachtsfest!

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FSV erhält 500€ für Flüchtlingshilfe

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Wie bereits vor einigen Wochen berichtet, hat sich die FSV Adenbüttel Rethen bei der DFB-Stiftung Egidius Braun für die Aktion „1:0 für ein Willkommen“ beworben. Es ist ein Unterstützungsprogramm zur Integration von Flüchtlingen über die deutschen Fußballvereine.

Die FSV fördert die Integration der 15 in Adenbüttel und Rethen beheimateten Ivorer seit geraumer Zeit und wurde dafür mit 500€ bedacht, die am 19.12.2016 durch den Kreisvorsitzenden des NFV, Ralf Thomas, überreicht wurden. An dem Termin, der im Gasthaus Michels bei weihnachtlicher Stimmung, Kaffee und Kuchen stattfand, nahmen neben Herrn Thomas der FSV-Vorsitzende Detlev Katenhusen, Kassenwart Michael Horst sowie 7 Flüchtlinge teil. Darüber hinaus hatte Altherrenspieler Pascal Schindler seine Lehrerkollegin Sabine Azarian mitgebracht, die mit großer Freude für die Flüchtlinge übersetzte. Die Braunschweiger Zeitung sowie die Allerzeitung waren ebenfalls vertreten.

In dem von Herrn Thomas überreichten Dankesschreiben heißt es „…, Ihnen und Ihrem gesamten Verein im Namen des Niedersächsischen Fußballverbandes für Ihr außerordentliches Engagement in der Integrationsarbeit mit Flüchtlingen zu danken. Gerade angesichts der großen Aktualität dieser Thematik, welche zweifelsohne ein gesamtgesellschaftliches Ausmaß besitzt, leisten Sie mit diesem einen immens wichtigen Beitrag und bestätigen einmal mehr, dass sich der Fußball seiner auch über den Spielfeldrand hinausgehenden sozialen Verantwortung bewusst ist und sie in nicht wenigen Fällen spontan, auf unkomplizierte Weise übernehmen kann.“

Die FSV bedankt sich herzlich bei der DFB-Stiftung Egidius Braun und hat bereits Pläne entwickelt, wie sie das Geld im Sinne der Integration einsetzen wird.

Auch in Zukunft wird es die Aktion der DFB-Stiftung geben. Mehr dazu könnt ihr hier lesen.

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FSV holt nach irrem Schlussspurt Platz 3 beim Voting um das Doppelpass-VIP-Shuttle

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Wir befinden uns im Jahre 2016 n. Chr. Ganz Deutschland ist von Votern aus Erfurt, Barleben, Seevetal, Perlbachtal, Busendorf, Lemgo, Amelunxen, Rehberge und Magdeburg-Neustadt besetzt… Ganz Deutschland? Nein! Zwei von unbeugsamen Südostniedersachsen bevölkerte Dörfer hören nicht auf, den Eindringlingen Widerstand zu leisten. Und das Leben ist nicht leicht für die Partner des Fußballs, die als Jury in den befestigten Lagern Wolfsburgs liegen und eine Entscheidung fällen müssen…

Pizzen, Berge, Flüsse, Gewässer, verschwindende Hausnummern, Innen- und Außensitzbereiche, Tee und Kaffee im Überfluss, Straßenschilder und einfach nicht zu beherrschende Rahmen, die man um Schilder legen muss. All das hat die letzten 2 Wochen der Mitglieder der FSV, der umliegenden Ortschaften, der Gemeinde, der anderen Vereine unserer Dörfer, der Feuerwehren und den Alltag vieler Firmen geprägt. Und das alles nur, um nachzuweisen, dass man kein Roboter ist. Eine seltsame, kalte Welt ist es geworden, möchte man auf den ersten Blick meinen. Unterschiedliche Generationen, Berufstätige und Studenten, Schüler und Rentner, alle saßen wie besessen vor den Rechnern, an den Handys und an den Tablets und haben gevotet. Wenn man jetzt noch jemandem, der von der ganzen Aktion nur als Außenstehender erfährt, erzählt, das Ganze hat eine unfassbare Gemeinschaft, ein Wir-Gefühl, eine Identifikation (für die jüngere Generation: gemeint sind Spirit und Drive) in einer großen Gruppe ausgelöst, dann wird er wohl kopfschüttelnd abdrehen.

Aber genau so war es. Der Reihe nach. Ende November bewarben wir uns als Verein bei Volkswagen – Partner des Fußballs in der gemeinsamen Aktion mit Sport1 um das Doppelpass-VIP-Shuttle. Wir legten dar, wie wir dieses Fahrzeug gemeinnützig und sozial für die Belange unseres Vereins einsetzen würden. Vor allem in der Jugend und in der Steigerung der Mobilität unserer 15 integrierten Flüchtlinge aus der Elfenbeinküste sahen wir Bedarf. Volkswagen gab uns positive Rückmeldung. Wir waren mit unserer Bewerbung unter die besten 10 gekommen und am 07.12. startete mit den Mitbewerbern ein Voting. Mit der überragenden Mithilfe der regionalen Zeitungen, Radiosendern, hier beheimateten von uns angefragten Profivereinen, ortsansässigen Breitensportvereinen und Feuerwehren kamen wir gut aus den Startlöchern und lagen die ersten Tage sogar in Führung. Doch bereits nach einiger Zeit stellte sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen ein, in dem die Führung teilweise minütlich – gar sekündlich wechselte. In den Orten Rethen und Adenbüttel war jeder infiziert, kleine Kinder und Jugendliche hängten an den Sammelpunkten Flugblätter (für die flyen Jugendlichen: Flyer sind gemeint) auf und warben aktiv dafür, die FSV Adenbüttel Rethen zu unterstützen. Es entwickelte sich eine unglaubliche Eigendynamik, an der sich nahezu alle Vereinsmitglieder beteiligten. Jeder auf seine Weise, aber alle gemeinsam mit dem gleichen Ziel: Ein Platz unter den ersten Dreien, um die Chance auf das eigene Vereinsshuttle aufrecht zu erhalten.

Jeden Morgen aufs Neue wurde in der gegründeten Whatsapp-Votinggruppe des Vereins motiviert, um tagsüber nicht nach zu lassen. 2 Wochen lang, jeden Tag. Freunde und Bekannte wurden informiert, Familien infiziert mit dem Votingvirus. Kreisfußballseiten, benachbarte Fußballvereine, Gemeinden des Kreises Gifhorn, alle wurden mit ins Boot geholt. In Schulen voteten die Kinder mit, bei der Arbeit wurde den Kollegen, teilweise ganzen Abteilungen Bescheid gegeben. Und was uns wirklich am meisten imponiert hat: Vereine aus der Region, zu denen wir eine faire sportliche Rivalität aufgebaut haben, haben uns ebenfalls unterstützt. Sie riefen zum Voting auf und zeigten Lokalpatriotismus.

Zurück zum Voting. Wenn man die schönen Bilder ausgewählt hatte, um das „Captcha“ zu überwinden, gab es noch mehrere kleine Hürden, um eine einzige Stimme abgeben zu können. Mal war man zu sehr fokussiert als dass man den Verein ausgewählt hatte. Die Nachricht „Bitte wählen Sie Ihren Favoriten aus.“ haben heute noch viele Voter vor sich. Auch das Gefühl, das in einem aufstieg, wenn man die falschen Captchabilder ausgewählt hatte, hat sich eingebrannt. Wieder Zeit verschenkt, in der man nochmal hätte voten können. Anfangs dachten wir, man könnte pro Person nur einmal am Tag voten. Als die Konkurrenz sich langsam von uns absetzte, realisierten wir, dass Mehrfachvotes möglich waren. Nichtsdestotrotz wussten wir, dass wir mit unseren wenigen Einwohnern (es sind ca. 4000 in Summe) keine große Chance gegen die Konkurrenz haben würden. Deshalb streuten wir den Aufruf zum Voting weiterhin über Facebook, Twitter, Instagram, unsere eigene Homepage und die Printmedien, um mehr Personen zu erreichen. Wir erfanden in Anlehnung an den kleinen blonden Mann mit dem Zaubertrank und dem süßen Hund und dem großen Dicken, der keinen Zaubertrank mehr braucht, unsere eigene Geschichte und bauten Visuals (für die Älteren, das sind Bilder, die eine Geschichte auf einen Blick zeigen, sozusagen Werbeanzeigebanner).

Je näher der heutige, 20.12.2016 rückte, desto mehr waren wir auf das Engagement unserer Mitbewohner und Vereinsmitglieder angewiesen. Viele viele hatten uns unterstützt, aber den letzten Weg mussten wir alleine gehen. Doch was heißt alleine? Alleine ist man bei uns im Verein nie. Es entwickelte sich eine große Eigendynamik. Bis nachts saßen die Spieler der Damen, 1. Herren, 2. Herren, 3. Herren, Altherren, Altsenioren und vieler Jugendteams vor dem PC und voteten sich die Finger wund und die Augen viereckig. Berufstätige meldeten sich erst nachts um 1 Uhr ab, um sich um 1:20 Uhr wieder anzumelden und nochmal mit zu voten. 4 Stunden Schlaf mussten ausreichen für den Arbeitstag, wir lagen ja immerhin weiter gut im Rennen. Aus den Krankenhäusern wurde gevotet, im Zug und vor dem Fernseher. Dann kam der gestrige Abend. Die FSV war auf Platz 3. Platz 1 und 2 waren bereits an Barleben und Erfurt vergeben, die mit unfassbar vielen Votes vorne lagen und in dieser Nacht mehrere 10.000 Votes machen würden. Es entwickelte sich ein enges Rennen um den letzten Platz für das Finale. Die FSV musste sich gegen Seevetal aus der Nähe von Hamburg behaupten. Und Seevetal meinte es wirklich ernst. Bis weit nach 2 Uhr voteten beide mit sehr vielen Mitgliedern, nur 0,3% betrug der Vorsprung der FSV als die letzten um 3:10 Uhr schlafen gingen. Als die ersten morgens wach wurden, hatte Seevetal 0,32% oder auch über 1.000 Stimmen Vorsprung. Ernüchterung machte sich breit, aber aufgeben gab es nicht. Zu viel Zeit, Arbeit und vor allem Herzblut steckten in dieser Aufgabe. Also wurden nochmal alle mobilisiert. Hundertstel um hundertstel knabberten die FSV-Voter vom Vorsprung Seevetals zwischen 8 und 9 Uhr weg und überholten sie kurz nach 9 Uhr zurück!!! Unfassbarer Krimi. Alle gaben auf der Arbeit stimmen ab, ganze Abteilungen wurden mobilisiert und 10 Uhr war es Gewissheit: Platz 3 mit über 36.500 Stimmen war erreicht! Pure Erleichterung. Freude. Stolz. Es ging am Ende eigentlich weniger um den Platz und den damit verbundenen Preis. Es ging darum, gemeinsam etwas zu erreichen, für das man lange gearbeitet hatte. Ein Gefühl des Mannschaftssports. Ein Gefühl des Fußballs. Einer alleine konnte nichts bewirken. Gemeinsam waren wir zu Überragendem imstande.

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Zwei Fragen kamen ganz am Ende auf: Was machen wir denn jetzt mit der vielen Zeit? An welchem Voting nehmen wir jetzt teil? 😉

Wir, der Vorstand der FSV, bedanken uns bei wirklich allen, die uns unterstützt haben und die wir namentlich leider nicht alle nennen können. Es war ein wunderbares Gefühl in der besinnlichen Weihnachtszeit einen derartigen Zusammenhalt und eine außergewöhnliche Unterstützung erfahren zu haben. Wir wussten, dass wir in einer sportbegeisterten Region wohnen, die viel Identifikation in sich trägt. Aber von dieser Aktion sind wir schlichtweg sprachlos. Bedanken möchten wir uns auch bei den anderen Mitbewerbern, vor allem denen, die vielleicht nicht so eine große Fanbasis haben und dennoch viel Herzblut investiert haben. Und zu guter Letzt möchten wir uns auch bei Volkswagen und Sport1 bedanken. Diese von uns beschriebene Gefühlswelt, die Höhen und Tiefen wären ohne Eure Aktion nicht möglich gewesen. Wir haben uns als Verein nochmal gefunden und sind uns einer großen Stärke des Breitensports intensiv bewusst geworden: Gemeinschaft!

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